Ausschreibung

5. Hamburger Fairmasters 2012

 

1. Prolog

Inzwischen eine feste Größe in der deutschsprachigen Turnierlandschaft mit internationaler Beteiligung, findet das 5. Hamburger Fairmasters Scrabble-Turnier diesmal an der Nahtstelle zwischen Sommer und Herbst statt.

 

Hauptanliegen des Veranstalters und der Ausrichter ist es, diesem wunderschönen Spiel in der Hansestadt ein internationales Forum zu bieten und durch den offenen Charakter des Turniers auch jungen Menschen den Zugang zu ermöglichen.

 

Zudem erhalten die besten deutschsprachigen Spieler (©) die Möglichkeit, in der ansprechenden Atmosphäre der Elbmetropole ihr Können unter Beweis zu stellen, sowie einen aktiven Beitrag zu der Verbreitung der Scrabble-Idee zu leisten.

 

Und nicht zuletzt: Der Spaß und die Freude an unserem Spiel – sie sollen jede Partie prägen und gemeinsam mit dem unverzichtbaren Glück und der stets herrschenden Fairness an jedem Tisch Platz nehmen!

 

2. Veranstalter und Teilnehmer

Veranstalter: Scrabble Deutschland e.V.

 

Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 50 begrenzt.

 

Zugelassen sind alle Scrabble-Spieler, unabhängig von einer Mitgliedschaft im Scrabble Deutschland e.V.

Anmeldeschluss ist der 31.05.2012.

 

Die Teilnehmerliste wird auf der Web Site www.hamburgerfairmasters.de veröffentlicht und gepflegt; falls die Grenze von 50 Teilnehmern erreicht wird, gibt es eine (veröffentlichte) Warteliste.

 

3. Ausrichter

Dagmar Jung, Hamburg                

Johann-Georg Dengel, Berlin/Hamburg               [johann@hamburgerfairmasters.de]

 

4. Veranstaltungszeit

Freitag, den 21.09.2012, 15:00 Uhr

 

bis

 

Sonntag, den 23.09.2012, 14:00 Uhr


 

5. Veranstaltungsort

Zu seiner fünften Ausgabe legt der Hamburger Fairmaster am Elbstromkilometer 598,5 - dem Zollenspieker Fährhaus - an ( www.zollenspieker-faehrhaus.de ). Hier stehen uns der Elbsalon und die Vierländer Stuben zur Verfügung. Bei schönem Wetter ist Scrabbeln im Freien - inklusive  beruhigendem Elbblick - nicht auszuschließen!

 

 

Zollenspieker Fährhaus

Zollenspieker Hauptdeich 143

21037 Hamburg

 

Der Veranstaltungsort ist vom Hamburger Hauptbahnhof/ZOB in ca. 50 Minuten (Buslinien 120 und 124) zu erreichen. Nähere Informationen zur Anreise gibt es hier:

www.zollenspieker-faehrhaus.de/zollenspieker-faehrhaus/kontakt-und-buchung/anfahrt.html

 

Für persönliche Fahrpläne mit öffentlichen Verkehrsmitteln  ist die Web-Site des HVV zu empfehlen:  www.hvv.de

 

6. Übernachtungen

Hotelbuchungen werden von den Teilnehmern selber vorgenommen!

 

Für die Teilnehmer am Turnier steht am Veranstaltungsort ein ausreichendes Zimmerkontingent zur Verfügung, entweder im Traditionshaus oder im neu errichteten Vier-Sterne-Hotel.

Wir haben von dem Hotel-Betreiber folgendes Angebot erhalten:

¨      Französisches-Zimmer als Einzelzimmer: € 85,00Zimmer/Nacht + € 15,00 Frühstück p.P. pro Tag, oder

¨      Doppelzimmer € 125,00 Zimmer/Nacht + € 15,00 Frühstück p.P. pro Tag.

(www.zollenspieker-faehrhaus.de/hotel-und-gastronomie/zimmer/zimmer-vier-sterne-hotel.html)

 

Andere preiswerte und gemütliche Hotels/Pensionen in etwa 10–15-minütiger Entfernung zum Veranstaltungsort:

 

  1. Hotel/Pesion: Zur alten Vierländer Bäckerei‎ (pensionkirchwerder.de‎);
  2. Hotel Vierlandentor (vierlandentor-hotel.com);
  3. Claus Harden [Bäckerei, Café und Gästehaus], Altengammer Elbdeich 38, 21039 Hamburg  Tel.:040/7235124 [ca. 10 Minuten Busfahrt bis Zollenspieker, Preise EZ/DZ ca. 50,-/80,- inkl. Frühstück;

 

Für die Gerne-Bahn-Fahrer auf jeden Fall eine Überlegung wert: Wer 3 Nächte in einem Hamburger Hotel verbringt, erhält die An- und Rückreise erstattet! Nähere Infos und Buchungsmöglichkeiten gibt es bei der Hamburger Tourismus-Zentrale:

www.hamburg-tourism.de/suchen-buchen/pauschalen/aktuelle-pauschalen/details/bahnhit-hamburg

 

 

7. Turnierregeln/Modus

Es gelten die Allgemeinen Scrabble-Spielregeln und die zum Zeitpunkt der Austragung gültige Turnierspielordnung (TSO) von Scrabble Deutschland e.V. zu finden unter:  

http://www.scrabble-deutschland.de

 

Die Benutzung des Dudens oder anderer Wörterlisten ist während der Spiele nicht zugelassen. Bei Anfechtung eines Wortes mit mehr als 9 Buchstaben ist ein Schiedsrichter hinzuzuziehen, der die unanfechtbare Entscheidung trifft. Bei Wörtern bis zu 9 Buchstaben ist der Computerschiedsrichter bindend.

 

Gespielt wird nach einer Variante des Schweizer Systems („New Swiss“). Die Paarungen für die 1. Runde werden ausgelost.

Ab der 2. Runde werden die Spieler in der Reihenfolge ihrer Siege und der Gesamtpunktzahl aufgeführt und gepaart, wobei jedoch vermieden wird, dass dieselben Spieler (vor den Halbfinalspielen) wiederholt aufeinander treffen. Hierzu wird das Programm tsh von John Chew verwendet.

 

Zum ersten Mal bei den Hamburger Fairmasters: Es besteht die Möglichkeit für die Spieler, sich zu einem (geographisch-kulturellen) Team zu bekennen. Dazu werden folgende Teams eingerichtet:

 

    Team Ost, für Spieler aus den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen;

    Team Nord, für Spieler aus den Bundesländern Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein;

    Team West, für Spieler aus den Bundesländern Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, sowie aus Luxemburg;

    Team Süd-West, für Spieler aus den Bundesländern Baden-Württemberg, Saarland sowie aus der Schweiz;

    Team Süd, für Spieler aus Bayern, Liechtenstein und Österreich.

 

Die Mitglieder eines Teams treffen - nach Möglichkeit - frühestens im Halbfinale des Turniers aufeinander.

 

Jeder Teilnehmer gibt bei der Anmeldung an, ob er einem Team (welchem?) angehören möchte, oder nicht.

 

Für jedes Spiel sind maximal 30 Minuten Bedenkzeit pro Spieler vorgesehen. Gespielt wird mit Uhr.

 

Nach jeder Runde werden die (Zwischen)Ergebnisse bekanntgegeben. Etwaige Einsprüche und Beanstandungen sind unmittelbar danach, aber spätestens bis zum Beginn der folgenden Runde den Schiedsrichtern und Ausrichtern mitzuteilen. Über Einsprüche und Beanstandungen soll noch vor dem Beginn der folgenden Runde entschieden werden.

 

Es werden am Freitag, Samstag und Sonntag insgesamt 13 Runden ausgetragen. Jeder Teilnehmer hat somit die Möglichkeit binnen zwei Tagen mindestens 12 Partien mit unterschiedlichen Partnern zu spielen.

 

Die 13. Runde entscheidet über die endgültigen Platzierungen der Spieler für die Plätze 5 ff..

Für die Spieler auf den Plätzen 1 bis 4 ist das 13. Spiel zugleich das Halbfinale des Turniers: Erstplatzierter spielt gegen den Vierten, Zweiter gegen den Dritten.

 

Die Sieger der beiden Halbfinals bestreiten das Endspiel.

Zum Endspiel sind Zuschauer zugelassen. Der Eintritt ist kostenfrei.

 

8. Spielplan (ª)

Freitag, 21. September 2012

 

15:30 Uhr                              Begrüßung, Kaffee/Tee+Kuchen, Erläuterung des Ablaufs/Auslosung

 

16:30 Uhr                              Runde 1

 

17:45 Uhr                              Runde 2

 

19:00 Uhr                              Runde 3

 

20:30 Uhr                              Möglichkeit eines gemeinsamen Abendessens
                                               Restaurant Zollenspieker Fährhaus.

 

Samstag, 22.September 2012

 

09:15 Uhr                              Runde 4

                                                              

10:30 Uhr                              Runde 5

 

11:45 Uhr                              Runde 6

 

12:45 Uhr                              Imbiss im hauseigenen Restaurant/Café

 

13:45 Uhr                              Runde 7

 

15:00 Uhr                              Runde 8

 

16:00 Uhr                              Kaffeepause, Kaffee/Tee+Kuchen

 

16:30 Uhr                              Runde 9

 

17:45 Uhr                              Runde 10

 

19:00 Uhr                              Runde 11

 

20:30 Uhr                              3-Gänge-Abendmenü im Restaurant/Café

                                               Zollenspieker Fährhaus.

 

Sonntag, 23. September 2012

 

09:15 Uhr                              Runde 12

 

10:30 Uhr                              Runde 13 (inkl. Halbfinalspiele)

 

12:30 Uhr                              Finale, anschließend Siegerehrung.

 

 

Das Finale findet im Elbsalon statt.

 

9. Schiedsrichter

Werden zum Turnierbeginn bekanntgegeben.

 

10. Kosten

 

Reisekosten:

Jeder Teilnehmer trägt seine Reisekosten selbst.

 

Anmeldegebühr:

Die Anmeldegebühr beträgt 70,00 Euro pro Teilnehmer. Schüler, Studenten/ Auszubildende und Arbeitslose dürfen für 40,00 Euro teilnehmen. (Scrabble Deutschland e.V. behält sich vor, die Berechtigung für eine ermäßigte Anmeldegebühr zu überprüfen)

 

Mitglieder von  Scrabble Deutschland e.V. bezahlen 60,00 Euro.

Darin enthalten sind u.a. die Kosten für

·        Kaffee und Kuchen am Freitagnachmittag,

·        den Imbiss am Samstag,

·        Kaffee und Kuchen Samstagnachmittag, sowie

·        das 3-Gänge-Abendmenü am Samstag.

Es wird gebeten, die Anmeldegebühr bis zum 31. Juli 2012 auf das Konto von

 

Johann-Georg Dengel
CortalConsors, BLZ 76030080
Kto.-Nr.: 920725984

 

Stichwort Hamburger Fairmasters 2012 einzuzahlen. Bei einer Stornierung der Anmeldung nach dem 31. Juli 2012 können wir die Anmeldegebühr nur dann zurück überweisen, wenn sich ein Ersatzspieler findet.

 

11. Besondere Hinweise

Auf Wunsch werden den Teilnehmern Anfahrtsbeschreibungen zum Hotel / Austragungsort (PKW oder ÖPNV) übersandt.

 

12. Anmeldungen

Anmeldungen werden an die Ausrichter (siehe 3. Ausrichter) erbeten.

 

 


 

13. Das Original

„De Hamborger Veermaster“ (hochdeutsch „Der Hamburger Viermaster“) ist ein berühmter Shanty auf Plattdeutsch aus dem Jahre 1849, als Arbeitslied beim Setzen der Segel zu singen.

Das Lied hat, wie viele Seemannslieder, einen sozialkritischen Hintergrund. Der Refrain spielt zunächst auf den Gold Rush 1848/49 in Kalifornien an.

Doch befasst es sich auch mit einer alten Form des Versicherungsbetruges. Der alte, schiefe und dreckige Seelenverkäufer soll bei den Riffen von Sacramento auf Grund gesetzt werden, um die Versicherungssumme einzustreichen. Auf die schanghaite Mannschaft wird dabei keine Rücksicht genommen. So bekommt der Refrain eine zweite, versteckte Bedeutung.

 

De Hamborger Veermaster

 

 


1. Ick heff mol en Hamborger Veermaster sehn,
|: To my hooday! :|
De Masten so scheef as den Schipper sien Been,
To my hoo da hoo da ho!
Refrain:
|: Blow boys blow for Californio,
There is plenty of Gold
So I've been told
On the banks of Sacramento. :|

2. Dat Deck weur vun Isen,
Vull Schiet uns vull Schmeer.
Dat weer de Schietgäng
Eer schönstes Pläseer.
Refrain:

3. Dat Logis weur vull Wanzen,
De Kombüs weur vull Dreck,
De Beschüten, de leupen
Von sülben all weg.
Refrain:

4. Dat Soltfleesch weur gröön,
Un de Speck weur vull Moden.
Kööm gev dat blots an
Wiehnachtsobend.
Refrain:

5. Un wulln wi mol seiln,
Ick segg dat ja nur,
Denn lööp he dree vörut
Und veer wedder retur.
Refrain:


6. As dat Schipp, so weer
Ok de Kaptein,
De Lüd für dat Schipp weern
Ok blots schangheit.
Refrain:


 

 

 

 

 

 

 

Hamburg/Berlin, 12. Dezember 2011

 



© Zwecks besserer Lesbarkeit wird stets die männliche Form (Spieler, Teilnehmer, etc.) gewählt - gemeint sind natürlich auch Spielerinnen, Teilnehmerinnen, etc.

ª Die tatsächlichen Zeiten können leicht von den hier geplanten abweichen. Änderungen werden von den Ausrichtern - bei Bedarf - vor Ort mitgeteilt.